Jenseits des Gewöhnlichen

Hier beginnt unsere Reise. Lernen Sie unser Natürliches Futter bei einen Probe-Essen kennen . Wir legen großen Wert auf Qualität und hervorragenden Service. Wir würden uns freuen Ihnen und Ihrem Liebling unsere Produkte vorzustellen.

Eine artgerechte Ernährung ist die Basis für ein langes, gesundes Tierleben. Ob flinker Jäger oder gemütlicher Sofa wolf – unsere Hunde und Katzen sind von Natur aus auf Fleisch spezialisiert. Doch was macht „natürliches“ Futter eigentlich aus und warum ist der Fleischanteil so entscheidend?

Warum Fleisch die Hauptrolle spielt

Hunde sind fakultative Karnivoren (Allesfresser mit Schwerpunkt Fleisch) und Katzen struktive Karnivoren (reine Fleischfresser). Ihr Verdauungstrakt ist kurz und darauf ausgelegt, tierische Proteine und Fette effizient zu verwerten.

Die Vorteile eines hohen Fleischanteils:

Hochwertige Proteine: Fleisch liefert essenzielle Aminosäuren, die für den Muskelaufbau und die Zellerneuerung unerlässlich sind.

Bessere Verdaulichkeit: Hochwertiges Tierprotein wird fast vollständig verwertet, was zu kleineren Kotmengen führt.

Glänzendes Fell & gesunde Haut: Natürliche Fette sorgen für Vitalität, die man dem Tier ansieht.

Akzeptanz: Die meisten Tiere fressen Futter mit hohem Fleischanteil schlichtweg lieber, da es ihrem natürlichen Instinkt entspricht.

Worauf du beim Etikett achten solltest

Ein „natürliches“ Futter erkennt man nicht am hübschen Bild auf der Dose, sondern an der Deklaration. Ein hoher Fleischanteil sollte bei mindestens 60 % bis 80 % liegen.

Merkmal | Hochwertiges Futter | Minderwertiges Futter 

Proteinquelle | Klare Angabe (z.B. "70% Rindfleisch") | Schwammig (z.B. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse")

Getreide | Getreidefrei oder Pseudogetreide | Weizen, Mais oder Soja als billige Füllstoffe 

Zusätze | Natürliche Vitamine und Öle | Künstliche Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe 

Zucker | Gar keiner | Oft als "Karamell" zur Optik getarnt

Der Unterschied zwischen Hund und Katze

Obwohl Beide Fleisch brauchen, gibt es feine Unterschiede in der „natürlichen“ Rezeptur:

Für Katzen: Die Fleisch-Spezialisten

Katzen benötigen zwingend Taurin, eine Aminosäure, die fast nur in tierischem Gewebe vorkommt. Ein Futter mit 90 % Fleischanteil ist für Katzen oft ideal, da ihr Kohlenhydratbedarf verschwindend gering ist.

Für Hunde: Die Fleisch-bevorzuge

Hunde profitieren von einem Fleischanteil zwischen 60 % und 75 %. Ergänzt wird dies idealerweise durch natürliches Gemüse, Obst und hochwertige Kräuter, um sie mit Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen.

Fazit: Qualität statt Quantität

Natürliches Futter bedeutet, so nah wie möglich an die Beute heranzukommen. Wenn die Zutatenliste kurz und verständlich ist, machst du meistens alles richtig. Dein Haustier wird es dir mit mehr Energie und weniger Tierarztbesuchen danken.

Hier ist deine kompakte Checkliste, mit der du jedes Etikett im Supermarkt oder Fachhandel wie ein Profi prüfst. Das Ziel ist die sogenannte offene Deklaration – also absolute Transparenz.

 Die Profi-Checkliste für Tierfutter

  1. Die 1. Stelle der Zutatenliste

Die Zutaten werden nach ihrem Gewichtsanteil sortiert.

Ideal: Dort steht eine klare Fleischquelle (z. B. "70 % Hühnerfrischfleisch" oder "Rindfleisch getrocknet").

Warnsignal: "Getreide" oder "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ohne Prozentangabe an erster Stelle.

  1. "Nebenerzeugnisse" genau unter die Lupe nehmen

Nebenerzeugnisse sind nicht per se schlecht, aber man muss wissen, welche es sind.

Gut: Herz, Leber, Lunge, Pansen, Niere.

Schlecht: Krallen, Schnäbel, Federn, Wolle oder "pflanzliche Nebenerzeugnisse" (oft Abfälle aus der Getreideverarbeitung).

  1. Die "Zucker-Falle"

Hersteller mischen oft Zucker bei, damit das Futter für uns besser aussieht (Karamellisierung) oder die Akzeptanz künstlich erhöht wird.

Meiden: Zucker, Melasse, Rübenschnitzel (entzuckert ist okay, aber oft ein Füllstoff), Karamell, Maltodextrin.

Getreide & Kohlenhydrate

Ein Hund oder eine Katze braucht keine riesigen Mengen an Stärke.

Akzeptabel: Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kürbis oder (bei Hunden) kleine Mengen Reis.

Meiden: Weizen, Mais, Soja (häufige Allergieauslöser).

  1. Das "Analytische" (Die Chemie-Ecke)

Schau auf die Prozentangaben der Inhaltsstoffe:

 Rohprotein: Sollte bei Nassfutter ca. 10–12 % liegen (entspricht trocken etwa 25–35 %).

 Roh Asche: Ein Wert über 8 % (im Trockenfutter) deutet auf zu viele minderwertige Knochenmehle hin.

Der schnelle "Etiketten-Hack"

Wenn auf der Dose steht:

Mit Rind": Muss nur lächerliche 4 % Rind enthalten.

Rind-Menü" oder "Rind-Mahlzeit": Muss mindestens 26 % Rind enthalten.

Reines Rind": Hier müssen 100 % der Proteinquelle vom Rind stammen.

Tipp für Katzenhalter: Achte bei Katzenfutter darauf, dass Taurin explizit aufgeführt ist (meist unter Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe"). Katzen können dies nicht selbst bilden, und ein Mangel führt zu Herzproblemen und Erblindung.